Persönlicher Status und Werkzeuge

Eigene Projekte an der TU München realisieren – Bastelleidenschaften aktiv ausleben

Wahrscheinlich jeder E-Technik Student hat schon mal davon geträumt, ein eigenes Bastelprojekt auf die Beine zu stellen, sei es eine kleine Versuchsschaltung oder gleich der erste Roboter im Eigenbau. Ohne diese Kreativität und den Wunsch, Neues zu erschaffen wären wir ja keine richtigen Ingenieure. Das größte Hindernis dabei ist oft die Ausrüstung, oft traut man sich einfach nicht, teures Equipment anzuschaffen, solange man seine Sache nicht sicher ist oder der Platz im Wohnheim (oder das Geld) reicht einfach nicht aus, um eine eigene Werkstatt auf die Beine zu stellen. Die gute Nachricht: man muss das auch nicht, denn die TUM bietet neben den Bekannten Programmen wie eCARus, Daedalus oder Adveisor auch eine ganze Reihe Möglichkeiten, um eigene Projekte in die Realität umzusetzen. Oftmals sind diese Möglichkeiten jedoch gut auf den Homepages von Fakultäten, Lehrstühlen oder Fachschaften versteckt, so dass man oft gar nichts davon mitbekommt, obwohl sie oft eine sehr schnelle, professionelle und vor allem preiswerte Alternative zu anderen kommerziellen Dienstleistern darstellen. Deshalb haben wir diese Liste mit den wohl besten Möglichkeiten zusammengestellt, um eigene Bastelprojekte an der TUM umzusetzen.

http://www.fs.ei.tum.de/services/e-lab.html
Die Fachschaft Elektrotechnik und Informationstechnik verwaltet und betreut ein eigenes Elektroniklabor, das nach erfolgter Einweisung von Studenten benutzt werden kann, um eigene Schaltungen zu entwickeln. Dazu stehen neben professionellen Arbeitsstationen mit diversen Lötkolben, Messgeräten und Quellen, ein umfangreiches Bauteilsortiment auch ein eigener Server bereit, um die Entwürfe vom Steckbrett in CAD Modelle zu übertragen.

https://www.ph.tum.de/about/services/electro/platinenfertigung/?language=de
Falls man die im E-Lab entwickelte Schaltungen in eine eigene Platine umsetzen möchte, bietet sich die Platinenservice des Physik-Department an. Hierbei sind dem Studierenden kaum Grenzen gesetzt, so können beidseitig beschichtete Platinen mit Durchkontaktierung in unter 2 Tagen gefertigt werden. Das Angebot ist so umfangreich, dass es sich lohnt, sich schon vorab um die Möglichkeiten und Preise zu erkundigen. Hierbei ist zu erwähnen dass die Platinenpreise fast alle kommerziellen Platinenfertiger für kleine Stückzahlen in dieser Zeit weit unterbieten.

https://www.ai.ar.tum.de/digital-design-lab/laserschneiden/
Der Lehrstuhl für Architekturinformatik bietet die Möglichkeit an, die eigene Kreativität an einem professionellen Lasercutter auszuleben. Man muss sich lediglich für die Einweisungskurs in TUMOnline (Details auf der Homepage) anmelden.

https://mpi.fs.tum.de/fuer-studierende/3d-druck/
Die Fachschaft Mathematik, Physik, Informatik (FSMPI) hat sich vor kurzem zwei Ultimaker 2 3D Drucker angeschafft und stellt diese allen Studenten zu einem sehr fairen Preis zu Verfügung. Man muss die Maschine nicht selber bedienen, sondern lediglich die CAD Dateien des zu druckenden Bauteils auf der Homepage der FSMPI hochladen und auf die Fertigstellung des Druckauftrages warten.