Persönlicher Status und Werkzeuge

Ingenieurpraxis

Als Student der Elektrotechnik und Informationstechnik hat man eine Ingenieurpraxis im Umfang von insgesamt 9 Wochen abzuleisten. Die Anerkennung der Ingenieurpraxis im geforderten Umfang ist Voraussetzung für den Bachelor-Abschluss (nach dem 6. Semester). Der Ingenieurpraxisausschuss empfiehlt, die Praxis erst nach dem 3. oder 4. Semester abzulegen, weil ihr dann noch mehr Themen und Professoren kennengelernt habt sowie mehr Wissen für das Ableisten einer ingenieurähnliche Praxis aufweisen könnt.

Eine einfache Möglichkeit ist bei Firmen in der Umgebung einfach mal anzurufen und nachzufragen. Du kannst die Ingenieurpraxis aber auch im Öffentlichen Dienst oder an Universitäten und Hochschulen (FHs) absolvieren. Dabei darfst du auch Geld verdienen.

Es gibt keine genauen Regelungen über die Inhalte der Industriepraxis, da du die Möglichkeit haben sollst, nach deinen eigenen Vorstellungen und Neigungen auszuwählen, was du machen willst. Dabei sollte die Tätigkeit inhaltlich auf dein Ingenieursstudium eingehen.

Falls du eine passende Berufsausbildung mit Erfolg absolviert hast, kann diese unter Umständen anerkannt werden. Eine kleine Hilfestellung bieten die Ingenieurpraxis-Richtlinien, welche die groben Rahmenbedingungen der Ingenieurpraxis festlegen. Du findest sie auf der Homepage der Fakultät bei den Dokumenten unter http://www.ei.tum.de/fileadmin/tueifei/www/Studium_Praxis/Merkblatt_Durchfuehrung_Ingenieurpraxis.pdf oder im
Praktikantenamt als Faltblatt.

Genauere Informationen findest du auf der Homepage der Fakultät: http://www.ei.tum.de/studium/bachelor-ei-bsei/Ingenieurpraxis/

Das perfekte Praktikumszeugnis für die Ingenieurpraxis

Wie allgemein bekannt, ist es zur Anerkennung des Industriepraktikums nicht so sehr relevant, was man während des Praktikums tatsächlich gemacht hat. Viel wichtiger ist, dass die korrekten Schlüsselwörter aus den Richtlinien im Zeugnis stehen. Aus dieser Überlegung entstand das perfekte Praktikumszeugnis für die Ingenieurpraxis. Hier ein Auszug daraus:

Während seiner nahezu perfekten Simulation eines schwer beschäftigten Praktikanten gelang Herrn XY die Montage mehrerer Überraschungseier. Bei der Prüfung des Spaßfaktors dieser Produkte bewies er besondere Ausdauer und Kreativität.
Herr XY setzte sich mit viel Engagement für eine Verlängerung der betriebsüblichen Mittagspause ein. Die Entwicklung eines entsprechenden Konzeptes konnte von ihm allerdings nicht abgeschlossen werden, da er zu viel Zeit mit der Projektierung seines Urlaubs verbrachte. Im Zuge der Altpapierentsorgung führte Herr XY unersetzliche Firmendokumente der Wiederverwertung zu. Außerdem rauchte Herr XY entgegen unmissverständlicher Aufforderungen regelmäßig am Arbeitsplatz. Durch die daraus folgende Inbetriebnahme der Sprinkleranlage wurden fabrikneue Laborgeräte stark beschädigt. Herr XY versuchte sich selbständig an der Wartung dieser Geräte. Dies führte nach einigen Tagen zu einer völligen Demontage des Labors. Die Berechnung des Schadens ist bisher noch nicht abgeschlossen.