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  • Fight the game not the player - Hintergrund zu den aktuellen Änderungen für die nächste Prüfungsphase

    Die kurzfristige Änderung der Prüfungsmodalitäten durch das Hochschulpräsidium stellt Studierende wie Dozierende vor ungeahnte Herausforderungen.

    Hier findet ihr einige Hintergründe dieser Thematik.

    Wie ihr wahrscheinlich schon mitbekommen habt, hat das Hochschulpräsidium im Rahmen des aktuellen Infektionsgeschehens die Regeln für Präsenzprüfungen angepasst.

    Insbesondere sind nach den neuen Regeln nur noch ca. 40 Personen je Präsenzprüfung erlaubt (siehe z.B. https://www.ei.tum.de/aktuelle-informationen-des-studiendekans/), um die Anzahl der Personen die auf dem Weg zu einer Prüfung die öffentlichen Verkehrsmittel nutzt und die sich vor/nach einer Prüfung auf dem Campus bewegen und potentiell treffen möglichst gering zu halten.

    Wie ihr euch sicher alle vorstellen könnt, stellt insbesondere die Kurzfristigkeit dieser vom Hochschulpräsidium vorgenommenen Änderungen sowohl uns Studierende als auch die Prüfenden vor kaum zu bewältigende Herausforderungen.
    Einerseits müssen wir damit leben, dass wir entweder anstatt einer Präsenzprüfung jetzt eine Onlineprüfung haben oder alternativ, dass eine Prüfung ans Ende der eigentlich freien Semesterferien geschoben wird.
    Beides ist natürlich alles andere als angenehm.
    Andererseits stehen die meisten Lehrstühle personell aufgrund der Mehrbelastung, die durch die Anforderungen der digitalen Lehre aufkam, ohnehin schon mit dem Rücken zur Wand. Dass jetzt innerhalb kürzester Zeit Prüfungsformate komplett umgeworfen werden müssen macht es da sicher nicht besser. Auch muss der erhebliche Mehraufwand an Personal durch das gleichzeitige Angebot einer überwachten Onlineprüfung und einer Präsenzalternative (auch wenn letztere nur für ca. 40 Personen angeboten werden kann) berücksichtigt werden.

    In der aktuellen Situation sind wir alle, Studierende wie Lehrende, am Limit und tun uns definitiv keinen Gefallen wenn wir uns gegenseitig in der aktuellen Situation auch noch unter Druck setzen oder gegenseitig die Schuld an den Rahmenbedingungen zuweisen.
    Wie ihr euch sicher auch vorstellen könnt, gibt es einerseits einige Studierenden die z.B. mit der Verschiebung einer Prüfung in den April sehr glücklich sind, während andere die Prüfung lieber zum ursprünglichen Termin und online geschrieben hätten. Leider ist beides zusammen momentan prüfungsrechtlich nicht möglich.
    Zum Abschluss möchten wir uns noch explizit beim Studiendekanat bedanken, dass es trotz der extrem knappen Vorlaufzeit von oben immer noch schafft unser Studium am Laufen zu halten.

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